Mittagspause im Heseler Wald

Der Heseler Wald (ca. 600 ha) ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Ostfrieslands.

Heseler Wald ist der Name eines Naturschutzgebietes in der niedersächsischen Gemeinde Hesel im Landkreis Leer. Das Naturschutzgebiet ist nach dem gleichnamigen Wald benannt.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 308 ist rund 25 Hektar groß. Es ist nahezu deckungsgleich mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet.

Das Naturschutzgebiet ist vollständig von dem im August 1969 ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet „Heseler Wald und Umgebung“ umgeben und ersetzt dieses im Geltungsbereich der Naturschutzverordnung.

Das Gebiet steht seit dem 16. Oktober 2018 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Leer.

Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Leer innerhalb des auf einem flachwelligen Geestrücken liegenden, namensgebenden Waldgebietes.

Es wird von einem Hainsimsen-Buchenwald mit hohem Anteil alter Stieleichen auf verlehmtem Sandboden gebildet. In den von Buchen beschatteten Bereichen fehlt eine Strauchschicht. In lichten Bereichen entwickelt sich dichter Buchenjungwuchs.

Die Krautschicht wird z. B. von Drahtschmiele, Sauerklee und Dornfarn gebildet.

Stellenweise sind Nadelwälder mit Lärche, Fichte und Douglasie ausgebildet. Diese sollen zu naturnahen Eichen- oder Buchenwäldern umgewandelt werden.

Eine Teilfläche im Westen des Naturschutzgebietes wird ihrer natürlichen Entwicklung überlassen. Die sonstigen Waldbestände im Naturschutzgebiet werden forstwirtschaftlich unter Berücksichtigung des Naturschutzzweckes bewirtschaftet.

Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum verschiedener Tier- und Pflanzenarten, darunter verschiedene Fledermäuse, Schwarz- und Mittelspecht und verschiedene Wirbellose.

Das Naturschutzgebiet ist nahezu vollständig von Waldgesellschaften des Heseler Waldes umgeben. Im Osten grenzt es an eine Grünlandfläche sowie an das Forsthaus Kloster Barthe. Durch das Naturschutzgebiet verlaufen mehrere Forstwege.

 

Immer wenn ich in der Ecke beruflich zu tuen habe nutze ich die Gelegenheit um mir einige dieser Wege anzuschauen. Der Wald ist nämlich wirklich traumhaft schön, es liegt dort auch die eine oder andere Dose versteckt, heute habe ich aber nur zwei Adventure Labcaches gespielt.

INTERNATIONAL EARTHCACHEDAY 2022

Heute und auch noch morgen hat man die Möglichkeit sich ein weiteres Souvenir zu verdienen.

Finde dazu einfach einen Earthcache, beantworte die Fragen und logge diesen dann mit dem Datum 08.10.22 oder 09.10.22 und schon sollte das Souvenir auf Deiner Sammelseite auftauchen. Da ich ja bekennender Souvenirsammler bin ist das natürlich für mich ein Grund heute auch einen Earthcache zu besuchen.

Ich habe mich für den Earthcache „Schwimmendes Moor“ (GC1B2G6) vom Owner Baumsucher entschieden da ich eh gerade in der Gegend unterwegs war.

Das Schwimmende Moor oder Sehestedter Außendeichsmoor ist ein am Jadebusen in der Gemeinde Jade (Landkreis Wesermarsch) beim Ortsteil Sehestedt gelegenes einzigartiges Naturdenkmal. Das Moor ist das einzige Außendeichsmoor der Welt und wird heute zu den Überflutungsmooren gerechnet. Seit 1986 ist es Teil des Nationalparks Wattenmeer. Vorher stand es als Teil des „Vogelschutzgebiets Jadebusen“ (WE 87) unter Naturschutz.

Ursprünglich lag dieses Moor im Binnenland, vom Meer durch Marschland getrennt. Es entwickelte sich vom Niedermoor zum Hochmoor. Die Unterseite der Torfmooses lag tiefer als die Oberfläche der vorgelagerten Küstenmarsch, seine Oberfläche höher. Vor der Errichtung der Seedeiche im 12. Jahrhundert konnten Sturmfluten aber bis zum Moor vordringen. Mit dem Vordringen des Jadebusens erreichte das Meeresufer das Moor. Bei Sturmfluten wurde das Moor samt darauf errichteten Häusern vom Wasser angehoben. Manchmal wurden erhebliche Moorflächen abgerissen und fortgetrieben, bei Anlaufen des Hochwassers in beträchtlicher Entfernung wieder abgesetzt. Auf der Fläche des heutigen Jadebusens und des im 14. und 15. Jahrhundert bestehenden Lockfleths gingen große Moorflächen verloren. Die ehemaligen Moorflächen wurden auch als Hoben bezeichnet, ursprünglich das friesische Wort für aufschwimmendes Moor.

Dieser Earthcache setzt kein Studium voraus, die Fragen sind klar formuliert und früh am Morgen ist man auch alleine dort.

Die Antworten werden an den Owner gesendet und mit dem Log lädt man dann ein spoilerfreies Foto mit hoch.

So dokumentiert man seine tatsächliche Anwesenheit vor Ort. Seit dem 10. Juni 2019 ist es Earthcacheowner laut GSA und Groundspeak wieder freigestellt ein Foto als Beweis mit einzufordern.

Ich finde das sehr gut da es wohl leider üblich geworden ist EC-Antworten in Tauschbörsen beim Fratzebuch & Co zu handeln.

Ich freue mich nun über das neue Klebebildchen…

…und hier sind noch ein paar undokumentierte Fotos von dem morgendlichen frühen Besuch am schwimmenden Moor:

DAFÜR SAGE ICH NUN: „DANKE FÜR DEN CACHE“ [PC48B2]

 

 

 

Upstalsboom

Der Upstalsboom (niederländisch Opstalboom, altfriesisch Opstallisbaem) war während der Zeit der Friesischen Freiheit im 13. und 14. Jahrhundert die Versammlungsstätte der Abgesandten der friesischen Landesgemeinden, der Sieben Seelande, westlich der heutigen Stadt Aurich. Sie regelten dort das Zusammenleben innerhalb der Landesgemeinden und vertraten den Bund politisch nach außen. Seit 1833 erinnert eine Steinpyramide an diese Zusammenkünfte. In der Zeit des Nationalsozialismus sollte das Gelände zu einem Thingplatz umgestaltet werden. Diese Pläne kamen aber nicht mehr zur Ausführung, so dass das Aussehen des Geländes seit 1879 weitgehend unverändert ist.

Ich habe heute mal wieder einen Adventurelabcache gespielt, übrigens mit den am schlechtesten eingemessenen Koordinaten ever, bei dem ich an einer Station hier zum Upslandsboom geführt wurde. Ich liebe solche Orte…

Ich mag diese Labcaches immer mehr, kann man mit ihnen doch auch Orte zeigen die einfach nicht bedost werden können oder sollten.

Diesen Ort kannte ich als Ostfrieslandfan noch nicht und habe den Spaziergang zum Gedenkstein sehr genossen.

Die anderen Stationen waren informativ aber diese Station hatte es mir echt angetan.

Alles wirkte sehr gepflegt und die Informationstafeln am Wegesrand haben mir einiges erzählt was ich so auch noch nicht wusste.

Leider waren genau an dieser Station die Koordinaten so dermaßen im Off (mehr als 100 mtr.) das ich, und sicher die anderen Spieler auch, erst mal quer über ein Acker laufen musste um die Station freizuschalten, um dann mit Intuition (und Dr. Google) die Antwort eintippen konnte.

Das hat dem Owner dadurch nur wenige Sterne in der Beurteilung eingebracht obwohl alleine die Umgebung der Station 5 am Upstalsboom mehr als 5 Sterne hätte einbringen können. So blieb der Spaß am Spiel aber etwas auf der Strecke.

Nun noch ein paar unkommentierte Impressionen aus der Umgebung:

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