Stade

soll ja auch ganz schön sein…

Die Hansestadt Stade (niederdeutsch Stood) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt mit 48.353 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2022) liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45 km westlich von Hamburg und etwa 60 km südöstlich von Cuxhaven, am Rande des Alten Landes, und gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge, die etwa 4 km nordöstlich des Stadtzentrums bei Stadersand in die Elbe mündet. Stade war Sitz des früheren Regierungsbezirks Stade und beherbergt daher bis heute viele zentrale Institutionen des Elbe-Weser-Dreiecks.

Stade liegt am Fluss Schwinge zwischen dem Alten Land und Kehdingen, unweit der Unterelbe. Die umgebende Landschaft ist überwiegend flaches Marschland (Elbmarschen), teilweise sind auch Reste ursprünglicher Moore erhalten. Die Stadt liegt auf einem in diese Landschaft hineinragenden Geestsporn der Stader Geest, der sich am Spiegelberg bis zu 14,5 m ü. NHN über die Marsch erhebt.

Das historische Zentrum, das auf der Schwingeinsel innerhalb der ehemaligen Wallanlagen liegt, wird vom Burggraben umgeben. Im Zuge der Umwidmung der Stadtbefestigung zu Grünanlagen wuchs die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts entlang den Ausgangsstraßen.

Es gibt im April neue Treasures die verdient werden wollen und in Stade hatte ich die Möglichkeit gleich 5 verschiedene Cachetypen im kleinen Radius zu finden.

01) Traditional Cache – GCB447K – Haus mit Seeblick – Owner: Guzzi91

02) Multicache – GCB32VR – 5 Jahre auf der Suche! – Owner: Guzzi91

03) Letterbox – GCAD0QE – Klempner in der Hecke – Owner: Lighty77

04) Virtual Cache – GCAJGQ0 – Mutter Flint – Owner: bajjab

05) Earthcache – GC4ZN1V – Geestkliff – Owner: st3phan

 

Alle haben Spaß gemacht und waren in sehr gutem Zustand, dazu sehr liebevoll gestaltet.

Ich war sicher nicht das letzte Mal hier.

Jetzt brauche ich noch ein Event und dann sind die Treasures im April abgefrühstückt…

Am 17.04.2025 gibt es bei uns wieder einen Dönerstag, da habe ich bereits mein „will attend“ geloggt.

Das letzte Ei wird sich also auch einfinden…

 

Jagd Ihr auch die Treasures oder sind Euch die völlig egal?

 

Habt ’nen sonnigen Tag,

Gruß Micha

 

 

 

 

Genug ist genug

oder auch: „Man soll aufhören wenn es am schönsten ist.“

Im Dezember 2007 habe ich von dem Spiel Geocaching erfahren und im Januar 2008 habe ich mir dann einen Account auf geocaching.com eingerichtet. Ich habe mal mehr, mal weniger dieses Spiel gespielt, aktuell ja eher weniger. Und es wird sicher weiter immer weniger, die Lust lässt nach, Interessen ändern sich, man wird älter, die Gebrechen nehmen zu. In wenigen Tagen gehe ich in den verdienten Ruhestand, nix mehr mit in der Weltgeschichte rumdüsen um an fremder Menschen Geld zu kommen, keinen Dienstwagen mehr, Spritkosten muss ich selber tragen, und bevor ich zu klapperig bin um auf einen Baum zu kommen oder um in eine Röhre zu kriechen höre ich lieber ganz auf.

Es waren schöne Jahre, habe viel gesehen, nette (und weniger nette) Menschen in diesem Soiel kennenlernen dürfen. Aber ich frage mich immer mehr, wo ist eigentlich der Anreiz, was treibt uns an? Ist es nicht eher ziemlich bescheuert wenn man auf der ganzen Welt irgendwo im Dreck rumkramt um einen Behälter zu finden und es mich glücklich machen soll wenn dann mein Nickname (nicht mal mein echter Name) auf einem Zettel geschmiert steht?! Außerdem habe ich das Gefühl das es einige Spieler gibt für die es nix anderes im Leben gibt als dieses Spiel. Ist das wirklich ein Lebensinhalt? Aua, da haben doch einige wohl etwas falsch gemacht. Es war für mich einfach immer nur ein Spiel, Freizeitspaß, Hobby und niemals ein Wettkampf. Und nun ist eben Schluß damit, es gibt noch so viel anderes was von mir entdeckt werden will. Ihr wißt ja, Rentner haben nie Zeit.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in den April, wer weiß, vielleicht liest oder hört (sehen muss ja nicht sein) man sich ja irgendwo mal wieder ??!

 

Diabolische Grüße,

Micha

 

 

Einfach mal so

nach Südmoslesfehn.

Einfach nur so? Natürlich nicht…

Südmoslesfehn ist ein Ortsteil der Gemeinde Wardenburg im niedersächsischen Landkreis Oldenburg.

Südmoslesfehn liegt nordwestlich des Kernbereichs von Wardenburg am Küstenkanal und an der B 401. Nördlich verläuft die A 28 und östlich die A 29.

Nördlich liegt das 105 ha große Naturschutzgebiet Everstenmoor, südwestlich liegen die Naturschutzgebiete Harberner Heide (45,5 ha), Jeddeloher Moor (50 ha) und Benthullener Moor (270 ha).

Südmoslesfehn entstand 1890 als Moordorf. Namensgeber ist der oldenburgische Generalmajor Johann Ludwig Mosle, der die Anregung zum Bau des Hunte-Ems-Kanals gab, der auch der Entwässerung der Moore und zum Transport von Torf diente.

Er wurde später zum Küstenkanal ausgebaut. Erst die Moorentwässerung machte die Entstehung der am Kanal liegenden Dörfer möglich.

 

 

Dort wollte ich heute mal die HundeCacheGassiRunde hinverlegen, in dieser Gegend bin ich relativ selten unterwegs. Mein Ziel war dort die „EMS – Einfach mal so – Runde“ (GCAN473) (Nr.01) von den Ownern „Digitali & SaphiraEL„.

 

Die Runde besteht aus 13 Tradis und einem Bonus, einige davon als Angeldosen

GCAN48Z – Ems Bonus

und wird von den Ownern wohl auch als Hunderunde genutzt und deshalb bin ich darauf aufmerksam geworden.

 

Sie schreiben im Listing dazu:

 

 

Das Cachemobil habe ich an den empfohlenen Koordinaten abgestellt (N53°05.507/E008°07.955) und habe mich mit Lady dann der Reihe nach auf den Weg gemacht.

 

Hier ein paar Eindrücke von der Runde:

Vermutet man hier auch nicht

merkwürdige Nisthöhlen gibt es hier

grad noch Platz für ein winziges L.C.

(Owner ist informiert)

Lady ein wenig gießen, vielleicht wächst sie ja noch?!

passend im Monat der Froschverstecke

Snake was here

Final erreicht – ab zum Auto

FAZIT:

Es hat sich wieder einmal gelohnt, wenn eine Runde zur Hunderunde genutzt wird macht diese auch Hundemenschen Spaß. Gepflegte Dosen mit absolut abwechslungsreichen Verstecken (1x Logbuch leicht feucht, 1x Nanologbuch voll), sehr gut eingemessene Koordinaten, alles naturverträglich und fair versteckt. Wir hatten unseren Spaß und zurück am Auto kam auch die angegebene Strecke fast genau hin.

 

 

Ich sage hier wie immer: „Danke für den Cache“ [CCCQ6A] und sende liebe Grüße an die Owner.

Micha & Lady

aka

LOUIS CIFER & Cerberus

 

 

NORDPFAD Wümme und Vareler Heide

Heute ging es auf einen der Nordpfade-Wanderwege.

Das Markierungszeichen zeigt ein weißes „N“ auf orangem Grund mit dem Namen des NORDPFADES:

„Wümme und Vareler Heide“.

Natürlich ging es nicht nur um die Wandertour sondern auch um ein paar Geocaches die dort gespielt werden wollen.

Heimatmuseum, historische Hofstellen, LandPark und Sinnesgarten setzen die kulturellen Glanzlichter – Heide, Wümme und Wümmewiesen bilden die natürliche Bühne für diesen besonders abwechslungsreichen NORDPFAD.

Der NORDPFAD startet auf dem Meyerhof in Scheeßel. Die idyllisch unter den Eichen gelegene Hofanlage besteht aus einem Haupthaus und sechs Nebengebäuden. Auf dem Meyerhof-Gelände gibt es seit 2020 eine Blaudruck-Dauerausstellung. Im Weberhaus hat der Heimatverein eine einzigartige Sammlung zusammengestellt. Der Blaudruck ist ein altes Färbehandwerk, welches seit Ende 2018 auch als „UNESCO – Immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ anerkannt ist.

Von hier führt ein schmaler Spazierweg über die Beeke, durch umliegende Feuchtwiesen und ein Wohngebiet, bis wir das Heimathausgelände Scheeßelmit seinem „Niederdeutschen Hallenhaus“ und Fachwerkgebäuden erreichen. Das Gelände ist für einen besonderen Fotostopp prädestiniert. Wir verlassen das Gelände zunächst durch das Wohngebiet, bis der Weg in einen schmalen Spazierweg übergeht.

Nun geht es 1,6 km entlang der wunderschönen Wümme-Auenlandschaft. Der NORDPFAD ist mal breiter – aber auch sehr schmal. Immer wieder gibt es tolle Blicke auf die unten entlang strömende Wümme. Als Pausenplätze locken der Rastplatz Hohes Wümmeufer und der Wümmestrand ein. Hier ziehen häufig Paddler vorbei und mit etwas Glück sehen wir sogar einen Eisvogel.

Am Ende des Spazierweges gelangen wir zur L 130. Wir folgen links dem Rad- und Fußweg und überqueren nach 350 m vorsichtig rechts die L 130. Danach geht es auf Naturwegen durch die offene Feldmark zur malerischen Hofstelle Griemshoop, welcher heute noch aktiv betrieben wird.
Kurz nach dem „Orts-Ende“ folgen wir linker Hand dem Feldweg, der uns durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft nach Rehr führt, wo es links weitergeht. Nach 500 m auf dem Fuß- und Radweg betreten wir den Lauenbrücker Wald. Weiche und schattige Waldwege führen uns durch den dichten Nadelwald an eine Weggabelung, wo 2019 der RuheForst für Waldbestattungen eingerichtet wurde. Am Eingang zum RuheForst, der direkt am NORDPFAD liegt, wurde für Gäste auch eine große, offene Schutzhütte aufgestellt. Diese sowie die Ruhebänke im RuheForst dürfen auch von NORDPFADE-Wanderern genutzt werden, sofern dort gerade keine Trauerfeier stattfindet.

Vom RuheForst lohnt sich auch der 850 m lange Abstecher zum LandPark Lauenbrück, einem barrierefreien Tier- und Landschaftspark mit Café-Restaurant und WC. Ein Abstecher zum ca. 1,9 km entfernten Lauenbrück ist ebenfalls möglich.

Zurück an der Weggabelung führt der Waldweg weiter durch dichtes Unterholz bis zur B 75. Dort queren wir vorsichtig die Bundesstraße und kommen am Sinnesgarten „Haus Wümmetal“ an. Klangstation, Beeren- und Duftweg, Pavillon sowie Holzskulpturen erreichen wir durch das Foyer des Alten- und Pflegezentrums.

Nach 600 m auf dem Fuß- und Radweg entlang der B 75 queren wir diese erneut und der Weg führt weiter durch einen Mischwald. Im Sommer säumen riesige Farngewächse diesen Wegabschnitt. Am Ende des Waldweges gehen wir über eine kleine Holzbrücke.
Danach öffnet sich vor uns die Weite der Vareler Heide, eine klassisch schöne wellige Dünenlandschaft, mit Besenheide und Wacholder. Wir durchwandern die Heide auf einem schmalen Pfad. Hier stoßen wir auf die aus Elbsandstein bestehende Skulptur „Begegnung“ der Künstlerin Gisela Milse. „Zwei Personen, die eng zusammen stehen, sich berührend, gemeinsam in die Welt blicken.  Die Skulptur kann aber auch als eine Person wahrgenommen werden, eine Auseinandersetzung mit eigenen Anteilen, eine innere Begegnung“ so die Künstlerin. Einzelne Bänke entlang des Weges laden zum Rasten und Entspannen ein, ehe wir wieder auf den Hauptweg treffen und zum Schafstall Vareler Heide gelangen, dem Unterstand der Schnuckenherde.

Zum Pausieren mit einem „Dach über dem Kopf“ lädt der 600 m entfernte weiter Rastplatz „Schutzhütte Varel“ ein, welcher 2022 von der Interessensgemeinschaft Vareler Heide in Eigenleistung für Wanderer gebaut wurde. Schließlich erreichen wir die L 130, die wir erneut überqueren. Auf bekanntem Weg geht es an der Wümme entlang zurück zum Meyerhof Scheeßel.

Der Startcache GC86JYT „Nordpfad: Wümme und Vareler Heide geht über die gesamten 14 km und um an die Lösung des Finals zu gelangen muss man auf der Runde Fotos bestimmten Koordinaten zuordnen.

Zur Auflockerung gibt es dann weitere 6 Multicaches die man „zwischendurch“ spielen kann.

 

Am Ende konnte dann auch der Bonuscache gut gefunden werden.

 

Ich sage hier wie immer „Danke für den Cache“ [PCFZR4] und sende Grüße an den Owner „Der alte bärtige Wandersmann„.

 

Natürlich auch wie immer ein paar Impresionen von der Runde:

FAZIT:

Wenn man im Vorfeld noch ein paar Mysteries löst, hier und da ’nen kleinen Umweg für einen Tradi macht dann hat der Schrittzähler auch genug auf der Uhr.

Diese Runde ist wieder ein Grund warum ich dieses Hobby so gerne mache. Nette Begleitung, Frühlingswetter, super schöne Landschaften, gepflegte Dosen, lösbare Aufgaben bei punktgenauen Koordinaten. Dazu fast keine Menschen auf der Strecke, so macht cachen einfach nur Spaß!

Wer in der Nähe ist und gerne läuft dem sei dieser Wanderweg ans Herz gelegt. Fahrrad oder Roller ist nur bedingt möglich, Auto geht nur wenn man das richtige Auto hat und straffällig werden möchte. Wir wollten das nicht…

 

Gruß an meine Leser,

Micha

 

 

 

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