ALC [AdventureLabCache]

Manche lieben sie, manche hassen sie…

 

Als diese Art des Geocachings heraus gekommen ist gehörte ich auch zu denen die diese Dinger sofort verdammt haben. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt und mag sie eigentlich sogar ganz gerne. Es gibt Orte an denen ein Cache nicht zu plazieren ist, ein ALC aber durchaus seine Berechtigung findet. Oder bei schlechtem Wetter, wenn man keine Lust hat im Gestrüpp rumzukriechen, im Matsch zu wühlen oder wenn ich z.B. beruflich unterwegs bin und etwas bessere Klamotten an habe. Es kann auch sein das mir ein Termin platzt, schneller beendet ist als erwartet oder ich einfach eben etwas Zeit habe. Das Handy habe ich halt immer dabei, das Garmin nur auf geplanten Touren.

Klar, die Punkteschwemme stört auch einige, sollte es doch wie ein Multi behandelt werden. Ein Cache, mehrere Stationen, aber eben nur ein Punkt. Das ist mir persönlich aber eher egal, mich haben Punkte nie interessiert. Meine für meine persönliche Statistik schon, Punkte von anderen sind mir schnuppe, damit beeindruckt man nun wirklich niemanden mehr. Im Gegenteil, wenn ich einen Account sehe der extreme Zahlen in kurzer Zeit aufweist denke ich nur: „Siehste, wieder einer der sich selber bescheißt!“ Aber jeder so wie er mag…

Ich selber habe auch schon einige Labcaches erstellt und heute werde ich losziehen um den nächsten zu erarbeiten. Ich habe noch zwei Credits und diese möchte ich nun endlich einmal fertig machen. Jeder dieser Credits beinhaltet eben auch 5 Stationen und da ich ja gerne mit meiner Hündin Lady im Wald unterwegs bin wollte ich eine „Gassirunde“ als ALC basteln. Für Lauffaule dürfte diese Runde allerdings nichts sein da der Weg etwas länger ist als „der schnelle“ Punkt.

https://adventurelab.page.link/ernA

Es geht auf einem Wanderparkplatz los, von dort aus zunächst quer durch den Wald bis an die 5te Station dieses ALCs und dort kann man dann den „Rückweg“ starten.

https://adventurelab.page.link/3pTL

Mit diesen 5 Stationen geht es dann zurück Richtung Wanderparkplatz auf dem Ihr Euer Cachemobil abgestellt habt.

Bonusdosen gibt es nicht, dafür kann man sich bei jedem ALC einen Trackingcode zu einer besonderen Geocoin erarbeiten und diese nach Vollendung dann discovern.

(TB7PAVH + TB864HE)

Ich freue mich auf Eure Logeinträge,

 

 

LOUIS CIFER

 

 

 

Herrenbruch Zeven

Die Stadt Zeven als Sitz der Samtgemeinde liegt zentral im Elbe-Weser-Dreieck zwischen Hamburg und Bremen.
Weitere Mitgliedsgemeinden sind die Gemeinden Elsdorf, Gyhum und Heeslingen. Insgesamt hat die Samtgemeinde Zeven ca. 22.000 Einwohner.

Zeven liegt in einer abwechslungsreichen Landschaft aus Wiesen, Feldern, Mooren und Wäldern.

Die teilweise bis an die Stadtmitte heranreichenden Waldgebiete Ahe, Herrenbruch und das Große Holz haben Zeven einen bedeutenden Freizeitwert verliehen und dazu geführt, daß Zeven den Namenszusatz „Stadt am Walde“ erhielt.

Frau und Kind wollten heute etwas anderes machen und so habe ich mal auf Google Earth rumgeschaut wo es denn nett sein könnte und nicht ganz so weit weg ist.

So bin ich heute über dieses Waldstück gestolpert. Ein ALC mit Bonus plus eine kleine Runde bestehend aus 5 Tradis und einem Minimulti, ebenfalls mit Bonus. Der Zeitaufwand für das Ganze soll in etwa 2,5 – 3 Stunden betragen wenn man sich nicht ganz dusselig anstellt.

An- und Abfahrt ist überschaubar, so langsam gehen mir Waldrunden in der Nähe nämlich aus.

Der Wetterbericht sagte auch nix schlimmeres voraus, also ok, geht es heute in den Zevener Herrenbruch.

Zunächst sollte es der ALC werden, bei der ersten Station soll es eine Parkmöglichkeit für das Cachemobil geben.

(N 53° 17.523 E 009° 17.304)

Von dieser Parkmöglichkeit waren es nicht mal 50 mtr. bis zur ALC Station 1.

Wenn man diesen vollendet hat dann biegt man einfach links ab und beginnt mit der Runde „Herrenbruch 1 – Sitzgelegenheit“ (GC9VTCC) vom Owner „Werner_der_Bauer„.

Nun geht es der Reihe nach von 1 bis 6 um dann den Bonus zu berechnen. Von dort aus ist der Rückweg zum Auto nicht mehr weit.

Zur Zeit scheine ich echt Glück mit meinen Spontanrunden zu haben, auch diese heute waren durchweg sehr gepflegt und schön gemacht. Sehr naturverträglich versteckt und gut eingemessene Koordinaten. Alles in allem hat es sich gelohnt das ich mich auf den Weg gemacht habe.

 

 

Samtgemeinde Kirchdorf

Die Samtgemeinde Kirchdorf liegt im Flachland westlich der Weser in Niedersachsen auf 36 m ü. NN, etwa im Dreieck von Hannover, Bremen und Osnabrück.

 

Sie umfasst die Mitgliedsgemeinden

  • Bahrenborstel mit Holzhausen, Hakenmoor, Göthen und Hespeloh,
  • Barenburg mit Munterburg und Paschenburg,
  • Freistatt mit Sprekelshorst, Heimstatt und Deckertau,
  • Kirchdorf mit Kuppendorf, Heerde, Brunsberg und Scharringhausen,
  • Varrel mit Bensebülten, Brümmerloh, Dörrieloh, Neubauern, Renzel und Schäkeln; und
  • Wehrbleck mit Buchhorst, Strange, Nordholz und Nutteln.

Durch die Samtgemeinde fließt die Große Aue, ein linker Nebenfluss der Weser. Ein großer Teil des Gebiets der Samtgemeinde wird von mehreren Hochmooren eingenommen.

In der Gemeinde Kirchdorf befindet sich eine große zusammenhängende Heidefläche, die Kirchdorfer Heide.

Die Kirchdorfer Heide, eine der größten zusammenhängenden Heideflächen Niedersachsens. Dort befindet sich auch der „Franzosenstein“, die ein Meter hohe Sandsteinsäule auf der höchsten Stelle, dem Knickberg (86 m NN), in der Gemeinde Kirchdorf.

Ich war hier vor Jahren schon einmal um dort ein wenig zu cachen, heute sollte es wieder mein Ziel sein um den dortigen AdventureLabCache zu spielen.

Da es sich aber nicht lohnt um nur diese kurze Runde abzulaufen habe ich mir noch ein paar Tradis in der Nähe rausgesucht um eine schöne adäquate Runde mit der „Lady“ als HundeCacheGassiRunde zu machen.

Falls Ihr dort in der Nähe seid dann macht Euch aber eine eigene PQ, wie gesagt, dort liegen noch einige andere Geocaches die ich aber schon habe und deshalb hier heute nicht mehr erwähnt werden.

FOTOSTRECKE

Das war eine schöne Runde, alle Fragen des ALCs sind einfach gehalten und können leicht beantwortet werden. Zwei der zusätzlichen Tradis haben mich überrascht oder erfreut, alle anderen eher Standard aber leicht zu finden.

Wir haben auch nur einmal andere Menschen getroffen, offensichtlich war es wohl zu kalt zum spazieren gehen. Wir mögen das und haben den Vormittag genossen.

Heute abend geht es dann noch auf ein kleines, lokales Event (GC8NPEP – Grillen statt Lebkuchen) und dann ist der Samstag auch schon wieder rum.

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende.

Micha & Lady

Reeßum

ist eine Gemeinde, die zur Samtgemeinde Sottrum gehört. Sie liegt im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen nahe Bremen.

In diese kleine Gemeinde zog es mich heute morgen um den dortigen kleinen Traditrail nebst Bonus von Myhnegon als HCGR (HundeCacheGassiRunde) abzulaufen.

Der/die Owner/in ist noch nicht sehr lange in unserem Spiel dabei, haben selber noch nicht all zu viel Funde und solche Runden schrecken mich dann meißtens eher ab. Hier soll aber alles OK sein und so habe ich mich heute mal auf den Weg gemacht.

Das Cachemobil wurde nahe der Nummer 1 abgestellt und von da aus ging es dann der Reihe nach von Versteck zu Versteck.

Zwischen den Feldern gab es nicht so viele interessante Fotomotive und die Dosen zu knipsen wären eventuell Spoiler, also heute nur eine kleine Auswahl.

Auch wenn es „nur“ Wege zwischen Feldern waren, es war eine äußerst schöne Runde und ich habe den „Newbies“ Unrecht getan. Alles abwechslungsreiche Verstecke (da hat jemand alles aufgekauft was es in den GC-Shops an Versteckmöglichkeiten gibt), die Koordinaten sind gut eingemessen und alles ist fair versteckt. Lediglich bei zweien musste ich bissel länger suchen, das ist aber der Jahreszeit und dem Laub geschuldet. Die Bonusziffern wurden notiert und das Ergebnis hatte mich zuerst verwundert, ich hatte bisher einen Bonus immer irgendwie zwischen der letzten Dose und dem abgestellten Cachemobil. Hier lag er völlig anders und macht für mich auch nicht richtig Sinn, aber gefunden ist gefunden.

Zurück am Auto hatte ich dann ca. 6,5 km abgelaufen und war äußerst zufrieden. Bis auf einen Hundemuggel mit zwei Broholmern (die man ja auch nur äußerst selten trifft) war ich alleine auf Feld und Flur. Mit dem hatte ich noch ein langes,angenehmes Gespräch während sich die Hunde spielend beschäftigt haben.

Mein Fazit: „Das hat heute wieder richtig Spaß gemacht!“

Auf dem Rückweg habe ich noch an zwei ausgedienten Telefonzellen halt gemacht die zur Büchertauschstelle umfunktioniert sind und jeweils eine Cache beherbergen.

GC95G2Z – Reeßumer Bücherzelle

und

GC9YJ3C – Schleeßeler Bücherzelle

 

Huvenhoopsmoor

Moorentdeckung mit dem Moorkobold „Huvi“

Das 1.350 ha große Huvenhoopsmoor ist eines von zahlreichen Hochmooren in unserer Urlaubs- und Freizeitregion und gehört zum nördlichen Ausläufer des Teufelsmoores. Als Rest einer nassen und sumpfigen Urlandschaft, entstand das Hochmoor als das Eis vor 7.000 Jahren schmolz und sich eine Menge Wasser in der Tiefebene staute. Nach und nach formte der Mensch durch seine Besiedlung und durch die Landnutzung eine komplett andere Landschaft. Um die Reste dieses Moores zu erhalten, wurde ein Teil schon 1937 unter Naturschutz gestellt.

Heute bietet das Hochmoor mit seinem Hochmoorsee „Huvenhoopssee“ einen wichtigen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.

Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst ziehen zudem Hundertausende Kraniche über Deutschland hinweg. Sie pendeln zwischen ihren Überwinterungsflächen in Spanien und Nordafrika und ihren Brutplätzen in Nordeuropa und rasten u.a. auch im Huvenhoopsmoor, da der Flug kräftezehrend ist.

Während ihrer Rast suchen sie tagsüber zur Nahrungsaufnahme umliegende Maisfelder und abends ihre geschützten Schlafplätze auf. Durch den Schutz und die Wiedervernässung der Moore und aufgrund des üppigen Nahrungsangebotes, ist die Zahl der rastenden Kraniche bundesweit von 40.000 (1980) auf heute 150.000 gestiegen.

Entdecken wir nun dieses einzigartige Hochmoor zusammen mit dem Moorkobold „Huvi“, der uns auf dem zwei Kilometer langen Moorerlebnispfad „begleitet“ und uns zur Aussichtsplattform geleitet. Diese bietet einen schönen Blick auf den Huvenhoopssee, das noch erhaltene natürliche Moorgewässer in der Teufelsmoorregion.

Verschiedene Stationen geben unterwegs einen Einblick in die Entstehung, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Kultivierung des Moores. An drei Aktionsstationen wird zum Mitmachen eingeladen, so kann man sich zum Beispiel in der Modderzone von der Heilkraft des Moores überzeugen oder sich als Moorgrabenspringer versuchen.

Auf dem Weg zu meinem geschäftlichen Termin bin ich an diesem Hinweisschild vorbei gefahren und dachte noch so: „Da liegt doch bestimmt auch ein Geocache.“

Nachdem dieser Termin beendet war und ich den gleichen Weg zurück fahren wollte habe ich dann hier gestoppt und die GC-App befragt und siehe da hier liegt sogar ein Multi und dann auch noch von den mir altbekannten Ownern alligateuse und ksmichel, zwei Urgesteinen der deutschen Geocachingszene, aus dem Jahr 2008 (21.01.). Dieser Multi ist also genau so lange im Spiel wie ich (25.01.2008).

Den musste ich doch dann machen, oder?

 

GC18T2R – Bei Huvi, dem Moorkobold

 

Die gestellten Aufgaben konnte ich problemlos meistern und so gab es nach einem schönen Spaziergang entlang des Lehrpfades am Ende die Belohnung in Form des Logbucheintrages des Finals.

Nu aber zurück in die Zukunft und ab nach Hause…

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