Das Rehdener Geestmoor

Das Naturschutzgebiet Rehdener Geestmoor ist ein ausgedehntes offenes Hochmoor in der Samtgemeinde Rehden, Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Es ist ein repräsentatives Hochmoor für den Naturraum Diepholzer Moorniederung. Die Gebietsgröße beträgt nach GIS 1762 ha und nach der Verordnung 1760 ha. Es beinhaltet seit 2018 auch das ehemalige NSG Rehdener Geestmoor-Regenerationsgebiet.

Die industrielle Abtorfung ist abgeschlossen und die Flächen sind zu einem großen Teil für die Wiedervernässung und Renaturierung instand gesetzt worden. Weitere Instandsetzungen im Rahmen der Wiederherrichtungsauflagen des Torfabbaus sollen folgen. Die Vernässung und Ausbreitung der Hochmoorvegetation hat im zentralen Bereich auf etwa 600 ha eingesetzt; ringförmig um diese Wiedervernässungsflächen schließen sich naturnahe offene Degenerationsstadien mit Wollgras-, Torfmoos-, Heide- und Pfeifengras-Flächen an. Die wiedervernässten Handtorfstiche weisen Torfmoos-Schwingrasendecken und absterbende Birken-Moorwälder auf. In den Randzonen befinden sich ebenfalls Birken-Moorwälder, die vereinzelt mit Kiefern durchsetzt sind. Außer durch die Seitengräben zweier ausgebauter Wege wird das Geestmoor nicht mehr entwässert, so dass sich ein mooreigener Wasserhaushalt einstellen kann. Der Randbereich wird von großflächigem Grünland gebildet, während im Osten des Moores kleinflächig Moorwiesen eingestreut sind. Das Grünland wird extensiv zur Schafbeweidung und für die Heugewinnung genutzt. Bewirtschafter ist eine Naturschutzstiftung, die für die Moorflächen und das Grünland zwei Schafherden einsetzt.

  • Moorwälder: Sekundäre Birken-Moorwaldstadien auf ehemals entwässertem Hochmoor, vor allem in den Randbereichen (Flächengröße ca. 250 ha.)
  • Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore: Wiedervernässte, sich regenerierende Hochmoorflächen, vorherrschend wiedervernässte Abtorfungsflächen mit Initialstadien von Moorvegetation sowie Moorheide- und Pfeifengras-Stadien verschiedener Ausprägung, in regenerierenden Torfstichen Torfmoos-Schwingrasen und offene Wasserflächen. (Flächengröße ca. 670 ha.)
  • Übergangs- und Schwingrasenmoore: Im Nordwesten des Gebietes flaches Niedermoor, überwiegend Binsenriede (Flatter-, Faden- und Zwiebel-Binse), an nassen Stellen Torfmoose, kleinflächig Schilf-Röhricht mit einer Flächengröße von ca. 4 ha.
  • Torfmoor-Schlenken: Auf Teilflächen Vorkommen von Schnabelried-Gesellschaften mit Weißem Schnabelried (Rhynchospora alba) und Rundblättrigem Sonnentau (Drosera rotundifolia).
  • Feuchte Heiden
  • Trockene europäische Heiden: Calluna-Heiden auf sandigen Erhebungen, teils inselartig innerhalb des Moorkörpers, teils in Moorrandbereichen gelegen. Die Flächengröße beträgt ca. 11 ha.
  • Feuchtgrünland: Vor allem im westlichen Moorrandbereich. Feuchtes, extensiv beweidetes Grünland, unter anderem mit Dominanz der Wiesen-Segge (Flächengröße ca. 1 ha.).
  • Mesophiles Grünland: Mäßig feuchtes bis trockenes, extensiv beweidetes, artenreicheres Grünland, unter anderem mit viel Gewöhnlichem Ruchgras, Rotem Straußgras und Rot-Schwingel bzw. Weiß-Klee, Knick-Fuchsschwanz und Wiesen-Segge bei einer Flächengröße von ca. 10 ha.
  • Sonstiges Grünland mit Bedeutung als Lebensraum gefährdeter Arten: Artenärmere, intensiver genutzte Grünlandflächen vor allem in Moorrandbereichen mit vorwiegend avifaunistischer Bedeutung. Die Flächengröße liegt bei ca. 13 ha.
  • Libellen: Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica) (zuletzt 1988)
  • Schmetterlinge: Heidebürstenspinner (Orgyia ericae) (zuletzt 1981)
  • Gefäßpflanzen (Angaben von 1993): Rosmarinheide (Andromeda polifolia), Arnika (Arnica montana), Weißes Schnabelried (Rhynchospora alba), Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia) und Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)

Am Südrand des Rehdener Geestmoors steht ein 15 m hoher überdachter Aussichtsturm, der hauptsächlich zur Vogelbeobachtung genutzt wird. Die Zufahrt über den Moordamm zum Parkplatz am Turm ist sowohl von der nördlich des Moors verlaufenden B 239 als auch von der im Süden verlaufenden Landesstraße L 345 möglich.

Dieser Parkplatz war mein Ziel um dann zusammen mit meiner Lady ein wenig durch das Moor zu streifen.

Die Anfahrt vom Fegefeuer bis zum Parkplatz ist akzeptabel

und die drei Mysteries konnte ich tatsächlich mal alleine lösen.

Parkplatz

Der Rundweg ist offiziell gesperrt, ich weiß leider nicht warum ?!

Mit diesem Spruch gab es gleich mehrere Bänke

Na, wer kann es lesen?

 

FAZIT:

Gestern und vorgestern war es zu heiß um mit meiner alten Dame etwas zu unternehmen. Heute war es ca. 15°C kälter und wieder durchaus angenehm. Diese Tour ist perfekt für Fahrrad oder Scooter, zu Fuß etwas öde da es fast nur auf befestigten Wegen von Cache zu Cache geht.

Wir konnten aber alle Dosen problemlos finden und es ging ja um den ausgiebigen Spaziergang. Menschen haben wir gar keine gesehen, nur einmal fuhr ein PKW an uns vorbei. Also unterm Strich alles gut. Die Landschaft ist super und es liegen noch jede Menge Dosen in dieser Ecke. Also werde ich sicher noch mal hier hin fahren.

 

Habt alle einen schönen Tag,

Micha & Lady

 

 

 

MERRY-X-MAS

Ja ist denn schon wieder Weihnachten ???

 

In gewisser Weise schon, denn ich habe heute eine kleine Runde in Damme gedreht die im Zeichen der vier Adventssonntage und dem Weihnachtstag stand.

 

 

 

Es soll heute sehr warm werden, da brauche ich eine Runde im schattigen Wald damit Lady auch ihren Spaß hat. Dazu sollte es möglichst der eine oder andere Regular oder Large Geocache sein um die Treasure-Planeten-Challenge weiter nach vorne zu bringen. Hier hatte ich die Chance gleich fünf davon einzufahren.

Ein weiterer Punkt ist der Owner, dieser verspricht immer eine gewisse Qualität an Verstecken, gut gewartete Dosen und meißt irgendwas witziges oder eine technische Spielerei.

 

 

Das Cachemobil habe ich an der empfohlenen Koordinate abgestellt und von dort aus der Reihe nach die Adventssonntage bis zum Weihnachtsfest abgelaufen.

 

 

Alle Dosen sind liebevoll gestaltet, wie erwartet in gutem Zustand und dank punktgenauer Koordinaten auch problemlos zu finden.

 

Hier noch ein paar spoilerfreie Fotos der Tour:

Nach der Tour hat Lady erst einmal einen Snack bekommen

 

und ich habe mich über fünf neue Planeten gefreut.

 

Ich sage hier nun wie immer

 

 

und wünsche Euch ein schönes Wochenende,

 

Micha & Lady

 

 

Heidegrashüpfer (Teil 4) ENDSPURT

Es ist vollbracht, heute geht es auf den Endspurt des Heidegrashüpfer-Rad-Wander-Weg-Tradi-Powertrail:

TEIL 1 – TEIL 2 – TEIL 3

 

Heute standen noch die Nummern 26 bis 35 auf dem Plan und am Ende sollte dieser Trail mit dem Bonus gekrönt werden.

(GCABDX3)

 

Es ist fast ein wenig schade das ich hier nun fertig bin, die Runde der Husbären aus Edewecht hat mir im Ganzen gut gefallen auch wenn einige Teilstücke als Fußgänger mit Hund nicht ganz so schön waren. Die Runde ist super gepflegt, alle Verstecke perfekt eingemessen, es gibt eindeutige Hints und alle sind naturverträglich versteckt. Die Dosen waren alle vor Ort, Logbücher trocken und hatten Platz für weitere Einträge.

 

Mit dem Fahrrad sicher locker an einem Tag machbar, für mich, mit einer alten Dame an der Leine, waren es 4 Anläufe. Durch unsere Teilung des Rundweges hatten wir fast die doppelte Strecke zurück gelegt, eben hin, Dosen suchen, und zurück zum Cachemobil. Am Ende stand heute dann der Bonus an, die Kennziffern zur Berechnung hatten wir im Laufe der Runden pingelig abfotografiert und im Bonus vermerkt. Heute hatten wir nun auch die letzte Ziffer gefunden und bevor es wieder heimwärts ging haben wir den Bonus aufgesucht. Hier hätte ich mir etwas mehr erhofft, aber gut, Petling ist Petling.

 

Das war es nun, ich sage hier meinen Dank an die Husbären für diesen Tradi-Trail.

 

 

Bis zum nächsten Mal irgendwo im Wald, Heide Wiese oder Event.

 

 

Ich möchte noch erwähnen das auf der heutigen Route auch noch ein „Trockenfisch“ lag. Dieses Logbuch habe ich natürlich auch signiert, und auch diesen Owner gilt mein Dank für diesen Cache.

 

Micha & Lady

aka

LOUIS CIFER & Cerberus

 

 

 

Heidegrashüpfer (Teil 3)

TEIL 1 und TEIL 2

 

Heute bin ich zusammen mit Lady bei nicht ganz so schönem Wetter die Dosen Nummer 01 bis 08 abgelaufen. Dann haben wir umgeparkt und sind zu Nummer 21 bis Nummer 25 geschlendert. Auf dem Heimweg habe ich Nummer 36 bis Nummer 39 mit dem Auto angefahren. So war es heute eine Hike & Jeep Tour.

 

 

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen sagt man, nun noch eine weitere Runde (26-35) + (Bonus) und dann sind wir mit diesem Trail fertig. Am Ende steht dann zur Belohnung ja auch noch der Bonus aus, alle Ziffern sind bislang akribisch notiert worden, müsste also passen.

 

 

Heute war es von der Streckenführung 01 bis 08 zu Fuß mit Hund nicht ganz so schön, aber auch die müssen ja gemacht werden. Die andere Strecke ging dann wieder besser, mal sehen was uns auf dem letzten Teilstück erwartet.

 

Micha & Lady

 

 

 

Das Aboretum Wildeshausen

ist ein etwa 3,5 Hektar großes, frei zugängliches Arboretum in Wildeshausen.

Wildeshausen liegt an der mittleren Hunte im Bereich des Geestdurchbruchtals der Cloppenburger Geest.

Es grenzt im Südwesten an den Landkreis Vechta, während das restliche Stadtgebiet an verschiedene Gemeinden des Landkreises Oldenburg grenzt.

Die Stadt ist sowohl von landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen als auch von Wäldern umgeben. Die noch vor einem guten Jahrhundert vorherrschenden Heideflächen sind fast restlos verschwunden.

Wildeshausen ist Kreisstadt des Landkreises Oldenburg und Mittelzentrum der Region. Die nächstgelegenen Großstädte sind Oldenburg im Norden (ca. 30 km), Bremen im Nordosten (ca. 30 km) und Osnabrück im Süden (ca. 70 km). Wildeshausen gehört der Metropolregion Nordwest an.

Das Aboretum verbindet die Innenstadt mit dem Waldlehrpfad Lehmkuhle und dem Pestruper Gräberfeld.

Im Jahre 1998 wurde zwischen der Stadt und dem örtlichen Rotary Club ein Gestattungsvertrag zwecks Anlegung eines Arboretums auf einer Ausgleichsfläche im Bereich des Bebauungsplans 34 „Lehmkuhlenweg“ mit zwei Regenwasserrückhaltebecken am Südring der Stadt Wildeshausen für zunächst 25 Jahre abgeschlossen und 2012 für weitere 30 Jahre verlängert. Die Fläche dient auch zum Ausgleich von Eingriffen in die Natur durch Bautätigkeiten im benachbarten Wohngebiet. Am 18. Mai 2014 wurde im Rahmen eines Tages der „Offenen Tür“ ein direkt am Südring in Wildeshausen gelegener Parkplatz für Personenkraftfahrzeuge und Busse, der vom örtlichen Rotary Club angelegt worden war, eingeweiht.

Mit ca. 120 Bäumen, zwei Überflutungspoldern und einer Streuobstwiese wird eine biologische Vielfalt geboten. 3000 Sträucher unterteilen das Gebiet und grenzen es nach außen hin ab.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Rotary Clubs wurden im Jahr 2012 im Rahmen des Projektes „Liebenswerte Stadt“ mehrere Tausend Narzissen gepflanzt. Sie sollen allmählich verwildern.

Für die Tierwelt gibt es Insektenhotels, Nist- und Bienenkästen. Eine Schutzhütte wurde im Rahmen einer Betreuungsmaßnahme jugendlicher Straftäter errichtet.

Mitten auf dem Gelände wird anhand einiger etwa 150 Jahre alter Eichenstämme der Kreislauf der Bäume von der Pflanzung bis zum Ende gezeigt.

Neben heimischen Bäumen wie Eichen, Buchen, Linden und Ahorn kommen Sorten aus anderen Teilen der Welt. Manche sind mit den hiesigen Arten eng verwandt. Andere sind an diesem Ort einzigartig, etwa der Kuchenbaum und der Mammutbaum.

 

Natürlich gibt es auch dort verschiedene Geocaches und ALCs.

 

 

Nachdem im Mai dort neue Geocaches gepublished wurden habe ich heute meine Hunderunde mal wieder in diese schöne Gegend gelegt um mein Glück zu versuchen.

 

 

FAZIT:

Es ist immer wieder schön hier, außer ein paar Hundemuggeln habe ich auch niemanden gesehen. Alle Dose ließen sich finden und so war es ein schöner zweiter Spaziergang heute morgen.

 

Nun sage ich noch wie immer: „Danke für den Fisch Cache“ [CCCQ6A]

 

und sende Grüße an meine Leserschaft, kommt gut in den neuen Monat.

 

Micha & Lady

 

 

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