Faszination Wolf

heißt mein neuer Adventure Labcache.

Wir Hundemenschen wissen natürlich alle das unsere Fellnase vom Wolf abstammt, aber was wissen wir eigentlich noch von diesen Vorfahren ??? Ein paar dieser Informationen möchte ich Euch auf diesem kleinen Spaziergang vermitteln.

Ich nehme Euch mit auf meine Stamm-Hunde-Gassi-Runde und stelle Euch an 5 Stationen einfache Fragen über den Wolf. Die Stationen sind in Reihenfolge angeordnet, so irren Auswärtige nicht ziellos im Wald herum und können anhand der Stationen einen Rundweg mit oder ohne Hund ablaufen.

Wer alle Fragen richtig beantwortet bekommt als kleine Belohnung an jeder Station den Teil eines Trackingcodes zu einer besonderen Geocoin aus meiner Sammlung. Diesen dürft Ihr dann gerne mit einem schönen Logeintrag discovern. (TB14E41)

Diese Strecke ist nicht mit motorisierten Fahrzeugen machbar, mit Fahrrädern nur bedingt, ideal zu Fuß mit oder ohne Hund. Hier soll es um Bewegung in schöner Natur gehen. Parkmöglichkeiten findet man an der ersten Station in ausreichender Menge und die Strecke ist ca. 3,3 km lang, wenn man sich nicht verläuft oder vom Wolf gefressen wird… Das ist natürlich meine gewohnte Wegstrecke, man kann sicher auch auf anderen Wegen jeweils zum Ziel kommen.

Nun noch eine kleine Information: Station 1 bis 3 ist ganzjährig Leinenpflicht, ab Station 4 beginnt die offiziell genehmigte Freilauffläche (ausgenommen Brut- und Setzzeit). Dort trifft man am Wochenende natürlich vermehrt Hundeleute die dort spazieren gehen, trainieren oder die Hunde spielen lassen. Ich laufe da nun seit Jahrzehnten mit und ohne Hund, es gibt dort zum Glück fast nur verträgliche Hunde und nette Menschen.

Ich hoffe Ihr könnt die Runde genießen und wer weiß, vielleicht trifft mich dort ja der/die Eine oder Andere wenn ich dort meinen domestizierten Wolf Gassi führe ??! Also, bis bald im Wald, Micha & Lady

QR-CODE VOM ALC

oder diesem Link folgen…

 

Ein Quantum Trost

sollte heute auf dem Wilseder Berg gespendet werden.

Hier wurde schon öfter ein Event der schweigenden Mehrheit 2.5 veranstaltet, an denen ich auch schon teilnehmen durfte.

Als das Listing aufploppte bekam ich vom Owner eine Nachricht, meine Event-Notification reicht nicht soweit. Für mich war klar das ich hier heute auch noch einmal einen Besuch machen möchte, wer weiß ob es das in der Form noch einmal geben wird ??!

Der Titel des heutigen Events erinnerte mich übrigens sofort an einen anderen Podcast, den es aber leider auch schon lange nicht mehr gibt. Die Besten sterben eben jung…

#hach, aber so ist es halt das Leben, Dinge verändern sich nun einmal. Podcasts starten, Podcasts werden beendet…

 

So machte ich mich heute morgen auf um in Richtung Lüneburger Heide zu starten um mich nun auch hier für viele vergnügliche Stunden der Audiounterhaltung zu bedanken.

Ich wollte vorher noch zwei Tradis und einen Earthcache besuchen und einen ausgedehnten Spaziergang machen.

Das Cachemobil habe ich auf dem Parkplatz in Oberhaverbeck (N53°08.570 / E009°55.085) (gebührenpflichtig, Tagesticket 6,- €) abgestellt, habe meinen Rucksack geschnürt, Schrittzähler auf Null gesetzt und bin los in Richtung erstem Tradi (GCAF6K5).

Ich bin heute tatsächlich alleine unterwegs, Lady ist zuhause geblieben. Komisch, ist aber besser so, sie ist ja nun auch nicht mehr die Jüngste und es soll heute heiß werden, da ist sie zuhause besser dran.

Die Runde mit den Tradis habe ich irgendwann schon einmal komplett abgelaufen, die Nummer 1 und 3 wurden „reloaded“ und die wollte ich natürlich dann auch in gelbe Smilies umwandeln. Das hat auch hervoragend geklappt und nun ging es weiter in Richtung Totengrund. Dort liegt seit 2009 der Earthcache „Lüneburger Heide“ Lüneburger Heide () den ich endlich mal besuchen wollte.

Der Ausblick dort ist atemberaubend und ich habe eine ganze Weile auf der Bank gesessen und die Aussicht genossen.

Von dort ging es dann auf verwinkelten Wegen langsam in Richtung Event auf den Wilseder Berg.

Dort angekommen waren schon zahlreiche Gäste vor Ort und es wurden kurzweilige zwei Stunden bevor es dann wieder an den Abstieg in Richtung Cachemobil ging.

Ich habe mich der Truppe der Gipfelstümper angeschlossen und habe mich dabei noch sehr nett mit dem Owner des Events unterhalten. Irgendwann bogen diese rechts ab und ich musste links weiter um zurück zum Parkplatz zu kommen.

„Die Gipfelstümper“

Traditionel ließ sich trotz der hohen Temperaturen sogar der Yeti aus seinem Versteck locken bevor er sich dann wieder bis zum nächsten Jahr (?) in sein Versteck zurück zog.

Es war wieder ein wirklich schönes Event und ich freue mich immer wenn ich dort Cacherkollegen treffe die ich sonst nirgendwo sehe und wenn es nächstes Jahr wieder heißt

werde ich es versuchen (vermutlich bereits als Rentner) wieder dabei zu sein.

Ich sage hier nun: „Danke für das Event“ und sende weitere Grüße an den Owner und das Team der Gipfelstümper.

Am Parkplatz zeigte mir mein Schrittzähler das mein kleiner Spaziergang doch 22 km lang war. Das hat sich nicht so angefühlt und war jeden Kilometer wert.

Hier noch ein paar unkommentierte Schnappschüsse von dem Spaziergang, es lohnt sich immer die Lüneburger Heide zu besuchen und vielleicht kommt ja auch jemand im nächsten Jahr zum Event der noch nie dort war?!

Ich wünsche Euch ein schönes Restwochenende,

Micha

 

Burg Neuhaus

Burg Neuhaus ist eine gut erhaltene, mittelalterliche Wasserburg im Wolfsburger Stadtteil Neuhaus und ist zusammen mit Schloss Fallersleben und Schloss Wolfsburg eines der bedeutendsten historischen Gebäude der Stadt.

Die 1371 erstmals urkundlich erwähnte Burg war ab 1423 Rittersitz der Rothehofer Linie des Geschlechts derer von Bartensleben. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts hatte sie eine militärische Funktion inne.

Danach diente sie als herzoglich braunschweigisches Amtshaus und wurde zu einer landwirtschaftlichen Domäne.

Seit dem 1. April 1981 gehört die Burg der Stadt Wolfsburg.

Die Burg ist auf einem Felsmassiv aus Keupersandstein oberhalb der Allerniederung errichtet worden.

Zur Wasserburg wurde sie durch die Anstauung des Hehlinger Bachs, der sie als Wassergraben umgab. Davon ist heute nur noch der Burgteich vorhanden.

Die Burg lag früher an einer günstigen Stelle, um vorbeiführende Handelsstraßen zu schützen. Dies waren die Strecken Lüneburg–Leipzig und Bremen–Magdeburg. Die Handelswege kreuzten hier das Aller-Urstromtal an einer relativ trockenen Stelle zwischen den Sumpfgebieten des Barnbruchs im Westen und des Drömlings im Osten.

 

Ich war mal wieder in Wolfsburg, und wie immer besuche ich nach meinem Termin immer gerne einen Adventure Labcache bevor es zurück auf die Autobahn geht. Beim letzten Besuch hatte ich mir das Schloss angeschaut, heute sollte es eine Burg sein.

Dort gibt es gleich drei ALCs, einer mit 5 Stationen und zwei mit je einer Station und davon hat einer noch einen Bonus.

Der Erste war ja noch OK, simple Fragen rund um die Burg, der hat mir gefallen. Der zweite war schon, äh, sagen wir, hmmhhmm, anspruchslos. Der Dritte? Ich habe nun fast 1.000 verschiedene ALCs gespielt, es waren auch ein paar schlechte darunter, dieser hat aber alles getoppt. So einen Schwachsinn habe ich noch gar nicht gehabt, lustig war das auch nicht. Der Spaziergang zum Bonus war dann wieder ganz OK und ich konnte dort das Logbuch signieren.

Danach ging es zurück zum Auto um Richtung Heimat zu fahren.

FAZIT:

Ich habe mir die Beine vertreten, habe eine schöne Burg gesehen und 8 schnelle Punkte eingefahren, mehr aber auch nicht.

Schönes Wochenende, Micha

Kloster Uetersen

Das Kloster Uetersen in Uetersen in Schleswig-Holstein wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Das Gebäudeensemble gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen des Kreises Pinneberg.

Im Mittelalter standen in der Nähe des heutigen Klostergebiets von Uetersen zwei Burgen der Ritter von Barmstede. Der abgelegene Ort war das „uterst End“, das äußerste Ende, ihres Herrschaftsbereichs. 1234 bestimmte Heinrich II. von Barmstede seinen Besitz am Marschrand zu einer geistlichen Stiftung. Er rief zwölf Nonnen der Zisterzienserinnen aus dem Kloster Reinbek. So entstand am „utersten End“ ein Zisterzienserinnen-Kloster. Die Klosterkirche wurde wie alle Kirchen des Zisterzienserordens (durchgehend nur bei den Männerklöstern, bei den Zisterzienserinnen auch als Zweitpatrozinium) der Jungfrau Maria als Patronin und darüber hinaus dem Heiligen Georg geweiht. Im Jahre 1424 wurde das Kloster mit der ersten Klosterkirche durch einen Brand zerstört, aber schon 1440 wieder aufgebaut.

Durch Schenkungen, Stiftungen und Zukauf wuchs die Bedeutung des Klosters in den folgenden Jahrhunderten stetig. Ihm gehörten in den besten Zeiten große Ländereien, eine Ziegelei, ein Steinbruch, eine Fischerei und mehrere Mühlen. Der zerstreute Landbesitz reichte von Neumünster bis Altona. Selbst am anderen Elbufer gab es Landbesitz im Kehdinger Land. Neben der Priörin als geistlichem Oberhaupt regelte ein Propst die wirtschaftlichen (und rechtlichen) Angelegenheiten. 30 Nonnen und 30 Laienschwestern gehörten nun dem Kloster an.

In der Umgebung dieses bedeutenden Wirtschaftsbetriebes, welcher das Kloster darstellte, siedelten sich Handwerker und Händler an. Das Kloster wurde die Keimzelle des Fleckens Uetersen.

Im Jahr 1555 griff der Landesherr Christian III. von Dänemark persönlich ein, um die Reformation in seinem Herrschaftsgebiet durchzusetzen. Die Klöster wurden aufgelöst. Die Schleswig-Holsteinische Ritterschaft wandelte daraufhin das Kloster Uetersen – wie das Kloster Preetz und das St.-Johannis-Kloster vor Schleswig – in ein Adeliges Damenstift um. Das verhinderte die Einziehung des Besitzes durch den König. Außerdem ermöglichte es den ehemaligen Nonnen, ihre Lebensweise im Klosterbereich im Wesentlichen beizubehalten. Die unverheirateten Töchter des Adels waren auch für die Zukunft versorgt. Sie nannten sich von nun an Stiftsdamen oder Konventualinnen. Die Klausur war jedoch aufgehoben und die Konventualinnen hatten die Möglichkeit zu heiraten.

Das Stift wurde weiterhin von einem adligen Propst, der nun kein kirchliches Oberhaupt mehr war und meist aus der Ritterschaft stammte, und einer Priörin geleitet. Unter der Obrigkeit des Stiftes setzte sich die wirtschaftliche Entwicklung Uetersens fort. Das Adlige Damenstift besteht als selbständige Stiftung noch heute. Dem Konvent gehörten 1996 neben der Priörin noch sieben Damen an. Keine der Damen wohnt aber noch im Klosterbezirk, die Konventualinnenhäuser sind vermietet.

Von den Hauptgebäuden ist heute nur noch das südliche Langhaus erhalten mit zugemauerten Kreuzgangbögen und dem angebauten Priörinnenhaus. Die heutige so genannte Klosterkirche wurde erbaut, als das Kloster schon zu einem Stift umgewandelt worden war. Sie gehört also nicht zu den ursprünglichen Gebäuden. Der Barockbau wurde von dem Baumeister Jasper Carstens in der Zeit von 1747 bis 1749 erbaut und ist mit einem schönen Kanzelaltar und einem großen Deckengemälde ausgestattet. Zwischen Kloster und Kirche liegt der Klosterfriedhof.

Das Kloster besaß ursprünglich ein Kreuzganggeviert mit einem Innenhof. Das Südhaus, ein langgestreckter Backsteinbau, ist der Südflügel des ehemaligen Kreuzganggevierts. Es zeigt noch die Reste des Kreuzganges, die Arkaden wurden nachträglich vermauert. Das Westhaus wurde 1813 abgerissen. Man vermauerte das entstandene Loch im Südhaus mit alten Steinen im größeren Klosterformat. Diese stammten aus dem Abrissmaterial des Westhauses. Auch bei den Arkaden sieht man den Wechsel von neueren kleinen Backsteinen zu solchen im Klosterformat.

Die Priörin Margaretha Gräfin von Ahlefeld (1613–1681) baute an das alte Südhaus einen Giebelbau an. Dort beherbergte die Priörin u. a. Könige, Landgrafen und Herzöge. Die Klöster waren verpflichtet, die reisenden Landesherren aufzunehmen. Der Fachwerkgiebel zeigt Ziegelmusterung. Die Inschrift im untersten Giebelbalken lautet:
ANNO 1644 DEN 24. MARTI. HABE ICH MARGARETA VON ALEFELT. P. DISES GEBAVE ERBAUWEN LASSEN. G. W. B. M. D. I. D. S. E. I. EW. Sehenswert ist auch die Rokokotür. Es handelt sich um eine leicht geschweifte, zweiflügelige Oberlichttür aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts. Heute wird das Haus der Priörin als Gaststätte „Die Klosterküche“ genutzt und ist für Besucher zugänglich. Der alte Konventsaal im ersten Stock steht für standesamtliche Trauungen als Außenstelle des Standesamtes zur Verfügung.

Im Priörinnengarten steht ein Pavillon in der Gestalt eines dorischen Vorhallentempels. Der Hauptteil besteht aus verputztem Backstein, der Vorbau mit Säulen und Giebel aus Holz. Die Türen an der Vorderseite sind ganz zu öffnen.

Nach der Umwandlung in ein adeliges Damenstift wurde der Innenhof des Klostergevierts zum Jungfernfriedhof. Dort befinden sich eine Reihe gut erhaltener Grabmäler. Viele davon stammen aus der Anfangszeit des Stiftes und sind im klassizistischen Stil gestaltet.

Hier habe ich heute einen schönen Adventure Labcache gespielt.

 

Dazu gab es noch einen Bonuscache der auch nett gemacht ist.

GC8YFN9 – Bonus zum Lab-Cache: Kloster Uetersen 

FAZIT:

Ein netter kleiner Spaziergang bei Top Wetter in einer sehr gepflegten Anlage.

 

„Thanks for the Adventure Labcache“

Treibstoff sammeln

Heute in der Früh noch ein wenig in den Wald gegangen um ein paar Liter Treibstoff für die Aliens einzusammeln.

Am Ende waren es 10 Liter und ein toller Spaziergang in einer traumhaften Umgebung.

Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag,

Lady & Micha

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