Burg Stickhausen

Die Burg Stickhausen liegt am Westrand des Ortes Stickhausen, einem Ortsteil der ostfriesischen Gemeinde Detern im Landkreis Leer in Niedersachsen.

Die Niederungsburg befindet sich direkt am Ufer der Jümme. Dieser Fluss bildet zusammen mit der in unmittelbarer Nähe vorbeifließenden Leda das sogenannte ostfriesische Zweistromland, das Leda-Jümme-Gebiet. Beide Flüsse waren im Mittelalter und der frühen Neuzeit wichtige Handelsrouten, da sie in ost-westlicher Richtung flossen.

Der Name der Burg wie auch des Ortes setzt sich zusammen aus dem Wort sticke (Stecken, Pfahl) und Haus, bezeichnet also ein mit Palisaden befestigtes Haus.

 

Dort habe ich heute den AdventureLabCache (ALC) „Einmal um die Burg Stickhausen“ besucht.

5 einfache Fragen und kein Bonus, so war der kleine Spaziergang um die Burg in ca. 30 Minuten erledigt.

Ohne den ALC hätte ich von diesem Ort sicher nicht erfahren…

„Wheel of Challenges – StreakStar – TAG 25 – ALC“

Cachen zwischen den Regenschauern

Einfach nur ein paar Fotos von den Adventurelabcaches die ich heute in Hamburg gespielt habe…

Die Jagd nach Fantomas hatte was, ich hatte noch keinen ALC gespielt der so aufgebaut war. Der hat richtig Spaß gemacht auch wenn ich für eine der Bonusfragen scheinbar zu doof war…

 

Den „Streak“ am laufen halten…

…sollte eigentlich ganz einfach sein.

Hab‘ ich zumindest bis heute gedacht, aber:

a) der Lady geht es nicht so gut, b) useliges Wetter, c) anderweitige Termine, d) wenig Lust zum cachen heute.

 

Also muss ein schneller DriveIn her: GC5N5XY – Briefmarken-Tausch im Grünen

Schnell ins Unterholz und … NIX … Shit … DNF

 

OK, also zum nächsten: GC8EJEW – LR – Microchiroptera alias Vampirella 

Oh, schick, den Ort kannte ich noch gar nicht.

Kurze Suche, ah, ja, da ist er ja…

Somit konnte ich dann den Tag 21 in Folge auch erfolgreich abschließen.

Nun noch 7 Tage weiter Glück haben um das (völlig unwichtige) Souvenir zu bekommen.

Ich hab‘ halt Spaß an den Klebebildchen.

 

Schönen Sonntag,

Micha

Arkeburg

Arkeburg ist der Name einer Wallburg in der Gemeinde Goldenstedt im niedersächsischen Landkreis Vechta.

Die Anlage ist mit einer Fläche von 7 Hektar die größte Doppel-Ringwallanlage Nordwestdeutschlands.

Ihre Entstehungszeit wird in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts zu Lebzeiten des Sachsen-Herzogs Widukind als wahrscheinlich angenommen.

Nach der Wallburg wurde eine unmittelbar angrenzende Goldenstedter Bauerschaft benannt.

Seit 1980 liegt die Arkeburg im Landschaftsschutzgebiet „Freesenholz, Stubbenkamp, Wetschenholz, Holtershagen, Buchholz, Breitenbruch, Herrenholz, Arkeburg und Buchhorst.

Die Arkeburg liegt südwestlich des Ortskerns von Goldenstedt. Sie wurde auf einem leicht erhaben gelegenen Gelände errichtet, an das im Südosten das Goldenstedter Moor und im Westen ein Niedermoor angrenzt. Dabei wurde die Geländesituation am Ende einer Geestzunge ausgenutzt. Über die Entstehung der Befestigungsanlage bestehen keine schriftlichen Aufzeichnungen. Sie wurde über Jahrhunderte genutzt und mehrfach umgebaut. Heute liegt sie in einem Waldgebiet am Südrand des Naturparks Wildeshauser Geest. Im Waldgelände sind die Ringwälle deutlich erkennbar; andere Relikte aus der Zeit der Nutzung der Burg sind heute von der Vegetation überwuchert.

Die Burg lag im Mittelalter auf der Gemarkung von Holtwedehusen (Holtwede), dessen dörflicher Mittelpunkt sich im heutigen Herrenholz befand. Diese Gemarkung mit dem Doppelringwall erstreckte sich exakt von Nord nach Süd auf der Weser-Ems-Wasserscheide, zwischen der Schlochter Bäke im Westen und dem Lahrer Bach im Osten. An dieser Stelle reicht eine Zunge der Cloppenburger Geest weit nach Süden bis an den Rand des Goldenstedter Moores. Die Arkeburg befand sich im Zentrum eines Netzes von Altstraßen und historischen Gerichtsplätzen. Insbesondere kreuzen sich bei der Arkeburg der Pickerweg und eine vermutlich schon seit der Bronzezeit existierende Ost-West-Verbindung, die bei der Arkeburg Reuterweg, westlich des Gogerichts auf dem Desum Herzog-Erich-Weg, noch weiter westlich Kriegerpad genannt wurde. Laut Otto Hagena, Anfang des 20. Jahrhunderts Eisenbahndirektor in Groß-Lichterfelde, und professionellen Forschern lief der Reuterweg in östlicher Richtung auf den Folkweg zu, der bei Bühren die Hunte überquert. Laut dem Vechtaer Historiker Bernd Ulrich Hucker, der maßgeblich an den jüngsten Ausgrabungen beteiligt war, verlief der Reuterweg in Richtung Goldene Brücke südöstlich von Goldenstedt.

Die Größe der Anlage weist auf ihre einstige Bedeutung hin. Sie wird durch den überlieferten Namen, Hertekenborch, noch unterstrichen. Er hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu Harkenborch, Arkenborch, Arkeborg abgenutzt. Der Name deutet darauf hin, dass hier eine größere Heeresansammlung ihr Heerzeichen (= herteken) aufpflanzte. Die Hauptfunktion der Burg dürfte darin bestanden haben, die strategisch wichtige Hunteüberquerung bei Goldenstedt zu schützen, über die ein großer Teil des Ost-West-Fernverkehrs in Nordwestdeutschland verlief. Der Archäologe Bernhard Uhl aus Halle an der Saale ordnete 1908 der Arkeburg die Befestigungsanlagen Sierhauser Schanzen, Quatmannsburg bei Elsten, Heidenwall Dehlthun und Hünenburg in Stöttinghausen als unterstützende Forts zu.

Die insgesamt 7 Hektar große Burganlage besteht aus zwei konzentrischen Ringwällen. Der äußere Ringwall mit einem elliptischen Grundriss hat einen Durchmesser von etwa 350 × 260 m. Der innere Ringwall weist einen Durchmesser von rund 220 × 160 m auf. Er hat eine unregelmäßige Grundrissform auf 1,8 Hektar Fläche. Der äußere Ringwall wird im Westen und Südosten von zwei weiteren Wällen flankiert, die heute durch Überpflügung weitgehend eingeebnet sind. Die beiden Zugänge zur Burganlage befinden sich beim Außenwall im nördlichen und südlichen, beim Innenwall im östlichen und westlichen Bereich.

Ich versuche zur Zeit die aktuelle „Wheel of Challenges“ [StreakStar] zu erfüllen und heute am 20sten Tag in Folge habe ich mir einen Multi von meinem geschätzten Cacherkollegen JUNSEL vorgenommen:

GCA5DP6 – Counting: ARKEBURG – D2.5/T2.0 – 03.03.2023

Dieser Multi geht über 9 Stationen plus Final rund um den Ringwall. Man braucht nur dem Rundweg zu folgen und auf den Informationstafeln genau lesen, dann klappt es problemlos mit den Antworten.

Es gibt einen Parkplatz für das Cachemobil, dann einmal über die Straße und man ist auf dem Gelände.

Ab dort ist die Runde dann nur zu Fuß machbar.

Zwischendurch habe ich noch einen kleinen Schlenker eingebaut um einen nahegelegenen Tradi zu besuchen. Auch dieser konnte dann gefunden werden, dieser ist immerhin schon fast 13 Jahre alt.

GC2G6C0 – GWS-3 Die unsichtbare Burg im Wald – D2.0/T2.5 – 08.10.2010 – Blazing Skies

Danach ging es weiter bis zum Final des Multis

und von dort aus zurück in Richtung Parkplatz, vorher haben wir aber noch eine kurze Pause gemacht bei der Lady noch ganz spontan ein Nickerchen gemacht hat.

Ich bin immer wieder erneut überrascht wie tiefenentspannt sie ist…

Das war ein schöner, wenn auch etwas kurzer Spaziergang auf einem interessanten Gelände und wer in der Nähe ist sollte sich das unbedingt einmal anschauen.

Schul- und Bürgergarten Dowesee

Der Schul- und Bürgergarten am Dowesee ist eine 9,07 Hektar große städtische Parkanlage im nördlichen Braunschweig.

Er wurde 1919 als Hauptschulgarten geschaffen und 1953 erweitert.

Er liegt am Doweseeweg nördlich des Siegfriedviertels zwischen der Vorwerksiedlung und der Schuntersiedlung und südlich des Landschaftsschutzgebiets Schunteraue.

Er ist umgeben von einem Wasserschutzgebiet.

Der Schul- und Bürgergarten ist eine sehr umfangreich und intensiv gepflegte Parkanlage, die in einzelne Themen- und Gartenteile unterteilt ist.

In der Mitte des Parks befindet sich der Dowesee.

Im westlichen Teil liegt der Englische Garten mit Springbrunnen und Wassergraben.

Direkt daneben grenzt ein Arboretum an.

Östlich an den Dowesee schließt sich die Küchen- und Kräuterabteilung an mit umfangreichen Sammlungen von Heilpflanzen sowie ein Rosarium.

Der Schul- und Bürgergarten stellt u. a. für die Bewohner der Nordstadt, speziell der des Siegfriedviertels und der Schuntersiedlung eine wohnnahe Erholungsfläche dar.

Besucher haben im Gegensatz zu anderen öffentlichen Parkanlagen nur zu festgelegten Öffnungszeiten Zugang zu dem Park.

Der Garten wird zu Lehr- und Forschungszwecken genutzt.

Für den Park ist der Fachbereich Stadtgrün und Sport der Braunschweiger Stadtverwaltung zuständig.

Anfang des 20. Jahrhunderts forderte der Deutsche Lehrerverein dazu auf, Schulgärten anzulegen, um Naturkunde unterrichten zu können. Diese Idee begeisterte den Lehrer Paul Ramke, der sich daraufhin engagierte einen Schulgarten anzulegen. Die Gartenanlage entstand 1919 durch die Stadt Braunschweig unter der Leitung des Stadtgartendirektors Georg Michael auf dem ehemaligen Grundstück der Familie Bosse. Der Projektentwurf stammt von dem Architekten Prache und dem Pädagogen Dowe. Er diente damals nicht nur als Lehrgarten für alle Schulen der Stadt, sondern auch als Liefergarten für diese, sowie als Ort der gärtnerischen Weiterbildung und Naherholung für die Einwohner. 1953 fand eine Erweiterung der Anlage statt. 1978 erfolgte die Umbenennung in Schul- und Bürgergarten, doch der alte Name blieb lange etabliert. 1993 wurde die Biologiestation als regionales Umweltbildungszentrum anerkannt.

2004 wurde der Ringweg um den See angehoben und gepflastert. 2011 wurden der Bauerngarten und die Schachplätze erneuert und ein Phloxgarten wiederhergestellt.

Zum 100. Jahrestag des Gartens 2019 wurden Teile des Parks saniert, Kunstwerke und Skulpturen gesäubert, restauriert oder komplett erneuert. Auch ein Gedenkstein wurde zu diesem Anlass aufgestellt und der Jahrestag wurde mit einer Veranstaltung gefeiert.

Wie der in unmittelbarer südlicher Nachbarschaft liegende Bullenteich ist der See ein mit Grundwasser gefüllter Erdfall in dem eiszeitlich geprägten Urstromtal der Oker.

Geologisch wird dies auf eine ausgedehnte Störungszone zwischen Salzdahlum und der Wabeniederung zurückgeführt, die als Braunschweiger Achse bezeichnet wird. In dieser Zone hat sich das tiefer liegende Salz teilweise gehoben und ist wie in der Wabeniederung ausgewaschen und von Sand und Kies des Flusses überdeckt worden.

Das Wasser aus dem Dowesee lief bis zum 19. Jahrhundert in der Ohe durch das Ohefeld zur damals sehr verzweigten Schunter ab. Heute trägt ein am Butterberg beginnender Wiesenbach diesen Namen und verläuft am westlichen Rand der Schunteraue zur Alten Schunter.

Ich hatte heute bereits einen „SEHR“ frühen Termin im Volkswagenwerk in Braunschweig, danach wollte ich mir diese Gartenanlage anschauen und den Adventure Labcache „Dowesee“ spielen.

Parkplatz ist angegeben, (N 52° 17.750 / E 010° 32.000), von dort aus ist es nicht weit bis zum Eingang.

Der ALC hat fünf Stationen, die Fragen lassen sich leicht beantworten.

Am Ende kann man noch GC94Q7B LAB Cache Bonus „Dowesee“ spielen wenn man sich die Antworten der einzelnen Stationen akribisch notiert hat.

Das Journal hilft einem im Nachhinein nicht weiter, also schön mitschreiben wenn es mit dem Bonus klappen soll.

 

Ich konnte diesen ALC erfolgreich abschließen und der Bonus konnte auch problemlos gefunden werden.

Nach dem Labcache bin ich dann zu dem BMW Händler Block am Ring gefahren um beim Alex (bekannt aus der Laserbu.de) noch einen Kaffee zu schnorren bevor es zurück ins Fegefeuer gehen sollte.

Das hat prima geklappt und nach einem kurzen Plausch bin ich dann in aller Ruhe abgefahren.

Nu ist aber erst einmal Wochenende, genießt es und passt auf Euch auf.

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