Anbaden?

Dafür war es mir dann heute doch noch zu kalt, aber an der Thülsfelder Talsperre wurde heute schon fleißig geplanscht. Bbrrrhhhrrrhhh…….. Bibber……

Die Thülsfelder Talsperre ist ein Stausee zwischen Cloppenburg und Friesoythe im Oldenburger Münsterland.

Sie grenzt an die Gemeinden Friesoythe, Garrel und Molbergen und wurde zwischen 1924 und 1927 errichtet, um die Uferregionen der Soeste vor Überschwemmungen zu schützen. Mit einem Stauinhalt von 10,8 Millionen Kubikmetern zählt sie zu den „großen Talsperren“ und ist nach der Talsperre Brohm der nördlichste Stausee Deutschlands.

Die Talsperre entstand durch einen Beschluss des Oldenburger Landtags von 1923, da die Soeste bei starkem Regen oder Schneeschmelze das Wasser in ihrem schmalen Flussbett nicht abführen konnte. Das führte im Bereich Friesoythe regelmäßig zu Überschwemmungen. Die Bauarbeiten für die einzige Talsperre im niedersächsischen Flachland, die zunächst dem Hochwasserschutz diente, begannen im Jahre 1924. Sie entstand bei Thülsfeld an einer natürlichen Geestenge. Der dabei errichtete 3,1 km lange Staudamm hat eine 70 m breite Sohle und eine Höhe von 9 m. Bei Vollstau beträgt die Wassertiefe 5 m.

Heute dient die Talsperre auch der Niedrigwasseraufhöhung der Soeste sowie des Küstenkanals, der Naherholung, der Sportfischerei und dem Naturschutz. Als Hochwasserschutzraum werden 3,52 Mio. m³ vorgehalten. Der Stausee ist ein typischer Flachlandsee, der ausgedehnte Flachwasserzonen hat. Diese sind ein wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Die Anlage wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Cloppenburg, betrieben. Auch gibt es einen „Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre“ in Cloppenburg.

Die Heideflächen westlich der Thülsfelder Talsperre stellen gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) geschützte Lebensräume mit europäischer Bedeutung dar. Sie sind zusammen mit dem Stausee und den See umgebene Wälder vom Land Niedersachsen 1999 als zu schützende Lebensräume an die EU gemeldet worden. Das Gebiet ist seit 1937 als Naturschutzgebiet „Talsperre Thülsfeld“ ausgewiesen.

Die Talsperre wurde von Juni 2002 bis 2006 saniert. Das Auslaufbauwerk im Abschlussdamm und das Betriebsgebäude wurden erneuert. Auch der Damm wurde verstärkt. Bis zur Fertigstellung war der Stauinhalt auf die Hälfte begrenzt. Auf Grund von Baumängeln wurde im Februar 2009 der größte Teil der Talsperre entleert.

Zur Freizeiterholung sind an der Talsperre unter anderem mehrere Campingplätze und ein Golfplatz sowie seit 2005 auch ein Kletterwald vorhanden. Angeboten werden auch Silvesterläufe und Triathlon. Weiterhin gibt es zwei von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bewachte Sandstrände.

2012 gab es über 301.000 Übernachtungen rund um die Talsperre, wovon über 130.000 auf das Feriengebiet in Dwergte entfielen. Zudem wurden im Jahr 2007 über 1,5 Millionen Tagesgäste gezählt, mit denen ein Umsatz von 36,9 Millionen Euro erzielt wurde.

Das letzte Mal war ich am 04.07.2020 dort, ich war mit Frank und Renè vom PodKSt zum cachen verabredet. Ich schrieb darüber in diesem Artikel [LINK].

Heute war ich dort weil es mittlerweile zwei Adventure Labcaches rund um die Talsperre gibt. Jeder ALC hat 5 Stationen, in Teil 1 haben mir die Fragen ganz gut gefallen, in Teil 2 wollten die Owner wohl witzig sein, na ja, die Fragen haben ziemlich genervt. Gut das man für alles ’ne App auf dem Handy hat. So gab es von mir nicht all zu viele Sterne für die beiden Runden. Aber der Rundweg um die Talsperre entschädigt natürlich auch dafür und unterm Strich konnte ich auch beide ALCs erfolgreich abschließen.

Es waren trotz schönem Wetter recht wenig Menschen dort unterwegs, das kenne ich auch anders. So war es ein kurzweiliger Spaziergang an dem Hund und Mensch seinen Spaß hatte.

Zurück am Parkplatz hatten wir dann knapp 15 km auf dem Schrittzähler und haben dann erst mal eine Stärkung zu uns genommen.

 

Pietzmoor

Das Pietzmoor, benannt nach dem östlich des Moores gelegenen Hof Pietz, ist das größte zusammenhängende Moor in der Lüneburger Heide.

Das Hochmoor liegt südöstlich der Stadt Schneverdingen am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide.

Das Pietzmoor hat eine durchschnittliche Torftiefe von 4 m, die maximale Mächtigkeit beträgt 7,5 m.

In dem Moor befindet sich das Quellgebiet der Böhme und der Veerse.

So stellt es eine Wasserscheide zwischen der Aller im Osten und der Wümme im Westen dar, da es über die Böhme zur Aller und über die Veerse zur Wümme, und schließlich über Aller und Wümme in die Weser entwässert.

Entstanden ist das Moor vermutlich in der letzten Kaltzeit, der Weichsel-Kaltzeit, vor mehr als 10.000 Jahren.

Mehrere Quellen entwickelten sich zu kleinen Quellmooren, die zu einem großen Niedermoor zusammenwuchsen.

Im Laufe von etwa 5.000 Jahren entstand durch Seggen und Torfmoose eine hohe Pflanzendecke.

Diese verlor den Kontakt zum Grundwasser, sodass das Moor nur noch durch Regenwasser gespeist wurde.

Dadurch entstand dieses Hochmoor.

Der Kranich hat sich wieder eingefunden und zieht hier seine Jungen auf.

Der Rundwanderweg bietet Gelegenheit, Moorfrösche, Waldeidechsen und Libellen zu beobachten. Auch Kreuzottern sind hier heimisch, weshalb auf entsprechenden Hinweisschildern vor dem Verlassen der Wege gewarnt wird.

Die seltene Gelbe Moorlilie (Narthecium ossifragum) ist auf einigen Brachflächen in großen Beständen vorhanden.

Heute bin ich in aller Herrgottsfrühe aufgebrochen um eine HundeGassiCacheRunde in eben diesem Moor zu machen. Dort liegen diverse Geocaches und auch ein Adventure Labcache. Für meine Runde habe ich mir folgende Ziele vorgenommen.

PARKPLATZ: Heberer Straße / Ecke Osterheide

Dort die „Lady“ eingekleidet, den Rucksack geschultert und dann ging es zu meiner gewählten Nummer 01.

Mir hat dieser Cachevormittag wieder einmal gut gefallen und die Favoritenpunkte der Tradis sind gerechtfertigt. Wer also mal hier in der Nähe ist soll sich die Gegend ruhig einmal anschauen.

Wenn das Meer ruft

höre ich nur selten bis gar nicht hin…

Aber wenn das Moor ruft, ja dann, dann bin ich sofort hellhörig.

Es scheint sich bereits rumgesprochen zu haben das ich Moorlandschaften sehr mag, am „Dönerstag“ bekam ich den Tip das es mir bestimmt im „Aschener Moor“ gut gefallen würde. Es gäbe dort zwar nicht sehr viele Dosen, aber die Landschaft wäre sicher etwas für mich.

So habe ich mich heute zusammen mit meiner Lady aufgemacht um mir dieses Gebiet einmal anzuschauen.

Das Auto wurde am Parkplatz abgestellt.

Wenn man den Tradi GC6GCC5 „Der Bohlenweg“ im Navi als Ziel angibt kommt man perfekt direkt zu der Parkmöglichkeit.

Dort habe ich erst der Lady das Geschirr angelegt und dann diesen Tradi gesucht, gefunden und signiert.

Dann ging es los Richtung Bohlenweg, vorher aber noch einen kurzen Abestecher zu dem Beobachtungshügel „Moorblick“.

Das Naturschutzgebiet „Aschener Moor/Heeder Moor“ (NSG) liegt nordwestlich der Stadt Diepholz. Das Gebiet ist ca. 1.023 ha groß. Im Wesentlichen werden durch die Verordnung die ehemaligen NSG „Aschener Moor“ und „Am Heeder Moor“ zusammengefasst und um einen Bereich erweitert, der industriell abgetorft wurde bzw. noch abgetorft wird. Auf dem rund 1 km langen und 1,5 bis 3 Meter breiten Steg mit Informationstafeln erfahren die Besucher sowohl einiges über die dreijährigen Ausgrabungen am nahe gelegenen PR 6 (historischer Bohlenweg) sowie über die Moorlandschaft. Über eine „Moorloipe“, die auf der ursprünglichen Trasse des Weges verläuft, kann man den Verlauf des Bohlenweges entlang der bereits wiedervernässten Moorflächen nachempfinden. Am Ende bietet eine Aussichtsplattform auf einer „Heile-Haut-Fläche“, die noch nie abgetorft wurde, einen schönen Blick über das Moor. Damit wird ein Erlebnispunkt geschaffen, der auf einmalige Art und Weise Kultur- und Naturerbe vermittelt. Bänke laden zum Verweilen ein.

Auf dem Bohlenweg „Moorsteg“ liegt, wen wundert es, ein Adventure Labcache. An den 5 Stationen vom Start bis zur Plattform werden Fragen gestellt die man anhand der Informationstafeln leicht beantworten kann.

Am Anfang stehen Schilder mit Informationen und Hinweisen.

Ein Schild hat mich irgendwie besonders erfreut, vielleicht weil ich beruflich häufig mit der Deutschen Bahn zu tuen habe.

Dahinter geht es dann los…

Mir hat dieser ALC gut gefallen und die Aussicht in alle Richtungen ist einfach nur schön.

Auf der Plattform war dann der ALC abgearbeitet und mir hat er gut gefallen. Nicht zuletzt weil wir heute mutterseelenallein dort unterwegs waren.

Da uns diese kurze Strecke aber nicht reicht sind wir dann auf den alten Gleisanlagen weiter durch das Moor weil mich ein Tradi gereizt hat.

GC5TKXC – Mitten im Moor

Sehr oft nicht gefunden, dieses Jahr erst 2x besucht. Liegt wahrscheinlich an der Wegstrecke…

Und auch ich habe echt lange gesucht, wollte schon aufgeben… Kurze Pause, Lady füttern und dann noch einmal gesucht und HÖLLELUYAH, da ist der Fiesling ja. Vielleicht hätte ich einfach den Hint lesen sollen ?! Na ja, kann ’nem Newbie ja schon mal passieren.

Und da man bekanntlich auf einem Bein, äh, Tradi, nicht stehen kann sind wir noch gut 2 km weiter für einen weiteren Cache. Na gut, NANO, ich hasse Nanos.

GC5KDDJ – Kreisgrenze

Zum Glück lies er sich sofort finden, das aufrollen hat länger gedauert als das finden.

Somit darf ich heute neben den 5 Punkten für den Adventure Labcache noch drei weitere Punkte der Tradis verbuchen. Dann ging es durch das Moor zurück zum Parkplatz.

Am Ende hatten wir dann etwas über 12 km auf dem Schrittzähler, das Wetter war OK, nur einmal eine Dreiergruppe Touris getroffen und ansonsten nur Stille.

Danke für den Tip auf dem Event, stimmt, es hat mir gefallen.

Uelzen

Die Hansestadt Uelzen ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Nord-Osten Niedersachsens und Teil der Metropolregion Hamburg.

In der Stadtrechtsurkunde von 1270 trägt Uelzen zunächst den Namen Löwenwalde.

Als Mitglied der Hanse kam die an der Ilmenau gelegene Mittelstadt durch internationalen Handel zu gewissem Wohlstand.

Die Altstadt mit ihren zahlreichen Baudenkmalen ist von Fachwerkarchitektur geprägt und weist zudem einige beachtliche Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik auf.

Uelzen liegt am Rand der Lüneburger Heide und ist Mittelpunkt des Uelzener Beckens. Aufgrund ihrer Lage an der Nord-Süd-Achse Hamburg-Hannover sowie der West-Ost-Achse Bremen-Berlin ist die Stadt ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.

Von wirtschaftlicher Bedeutung ist zudem die Lage am Elbe-Seitenkanal.

Reizvoll ist die Lage der Stadt am Heidefluss Ilmenau mit grünen Ufern, kleinen Parks und Auen.

In der Nachbarschaft wurden große Areale als Naturparks mit Mooren, Wäldern, Seen und Heideflächen gestaltet: Naturpark Elbhöhen-Wendland, Naturpark Lüneburger Heide, Naturpark Südheide und Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.

Uelzen gehört sicher ähnlich wie Bielefeld zu den völlig unterschätzten Gegenden, hier gibt es nicht nur im Umland sondern auch in der Stadt einiges zu entdecken.

Nun haben sich einige Geocacher der Uelzener Communtity zusammen getan und haben einige Adventurelabcaches in der Stadt gelegt um diese als Stadtführer zu nutzen.

19peli63
Alexostwind
Cinderellla123
danebrog
Doehaeg
fluson
Friedel09
geo-luser
JLJFJL
JoLi 01
kerabukru
loewedesign
Mabimiba
MarvRie
MDUelzen
sabs1963
SarahAZ2020
SATJA PEPE
Szcepak
Team KenGuruh
ToteHosen
TreeTeam
UECache
UteMolly
Wald4Kids
Wir Wölfe
woltersburger

 

GCA3PP5 – De Uhl #Bonus

Am Ende dieser „Stadtführung“ gibt es dann auch noch einen Bonus damit man wenigstens einmal ein „richtiges“ Logbuch signieren kann.

Mir hat dieser kleine kurzweilige Trail durch Uelzen sehr gut gefallen. Alle Fragen ließen sich mehr oder weniger gut beantworten, ein paar wenige sind schlecht oder falsch formuliert, hier bin ich dann nur durch probieren ans Ziel gekommen. Der Bonus ist dann punktgenau zu finden, viele Muggels, aber machbar. Der Schrittzähler war auch zufrieden mit mir und somit war es trotz des durchwachsenen Wetters eine nette ALC  Runde durch Uelzen.

 

Hier nun noch wie immer ein paar unkommentierte Fotos von der Tour:

Warum Cachewartung so wichtig ist

Heute hatte ich beruflich in Neumünster zu tuen und auf dem Rückweg habe ich einen kleinen Umweg zum Rantzauer Forst gemacht.

Der Rantzauer Forst ist ein etwa 195 ha großer Erholungswald im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Die Waldfläche befindet sich im Westen des Norderstedter Stadtteils Friedrichsgabe und ist ein Staatsforst im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein.

Angelockt wurde ich durch das neue Gimmick in der Geocaching App das an den Geocaches die vergebenen Favoritenpunkte anzeigt.

Das sah doch vielversprechend aus, also das Cachemobil in der Nähe geparkt und los ging es der Reihe nach von Cache zu Cache.

Der Wald ist wirklich wunderschön, leider waren die Mehrheit der Caches in einem, sagen wir, nicht ganz so gutem Zustand. Schlösser geknackt, Dosen defekt, feuchte bis nasse Logbücher oder verschimmelter Inhalt. Schade, so war das Erlebnis nur noch halb so schön. Die Runde war bestimmt einmal richtig gut, man kann erkennen wieviel Mühe der/die Owner mit dem Erstellen der Caches gehabt haben, sehr nette Bastelarbeiten. Aber wenn dann keine Wartung mehr stattfindet sind diese Geocaches eigentlich keinen der Favoritenpunkte mehr wert.

Also macht Eure Wartungsrunden damit nachfolgende Cacher nicht auf die Fav-Points hereinfallen…

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